Neuausschreibung für den Mannheimer Feuergriffel startet am 1. April

Die Stadtbibliothek Mannheim schreibt gemeinsam mit dem Förderkreis Stadtbibliothek Mannheim e.V. zum neunten Mal den „Feuergriffel“ aus – das Stadtschreiber-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur.
 
Vom 1. April bis 28. September 2022 können sich Autor*innen bei der Stadtbibliothek Mannheim mit dem Exposé einer Buch-Idee um das einzigartige Stipendium bewerben. Während des dreimonatigen Aufenthaltes in Mannheim soll die Buch-Idee ausgearbeitet und umgesetzt werden.
 
Die mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Auszeichnung teilt sich in 3.000 Euro Preisgeld bei der Abschlussveranstaltung, 3.000 Euro bei Veröffentlichung des in Mannheim entstandenen Buches und ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium in der Quadratestadt von Mitte April bis Mitte Juli 2023 in der Stadtschreiberwohnung im Turm der Alten Feuerwache, inklusive Pauschale für Anreise- und Lebenshaltungskosten in Höhe von 3.000 Euro.
 
Der/die Preisträger*in wird 2023 die Nachfolge von Tamara Bach, Antje Wagner, Rike Reiniger, Saša Stanišić, Tobias Steinfeld, Florian Wacker, Tania Witte und Julia Willmann antreten, die das Stipendium in den Jahren 2007 bis 2021 erhielten. Vier im Rahmen des Stipendiums geschriebene Jugendbücher sind bereits erschienen.
 
Die Stadtbibliothek unterstützt den/die Stadtschreiber*in durch lokale Kontakte und eine persönliche Betreuung. Daneben sollen Kinder, Jugendliche und die Mannheimer Bevölkerung die Möglichkeit haben, den/die Autor*in bei Veranstaltungen wie Lesungen, Werkstattgesprächen oder Schreibwerkstätten kennenzulernen. Da 2023 in Mannheim die nächste Bundesgartenschau (BUGA) stattfindet, ist eine enge Kooperation geplant und einige Veranstaltungen werden auf dem BUGA-Gelände stattfinden.
 
Bewerben können sich deutschsprachige Autor*innen und Illustrator*innen, die bereits mindestens eine Veröffentlichung in einem etablierten Verlag nachweisen können (Buch, Theaterstück, Hörspiel oder Drehbuch). Publikationen im Selbstverlag oder als Book on Demand finden keine Berücksichtigung.
 
Für die Bewerbung sind erforderlich:
– Ein kurzes Exposé (maximal drei DIN A 4-Seiten) und eine Textprobe (maximal vier DIN A 4-Seiten) zur Vorstellung der Idee und Beurteilung der künstlerischen Handschrift; vollständige bzw. bereits ausgearbeitete Manuskripte können nicht berücksichtigt werden (Bitte beachten: Diese Unterlagen werden anonymisiert an die Jury weitergeleitet, sie dürfen deshalb keinen Hinweis auf den/die Verfasser*in enthalten!),
– eine Liste der bisherigen Publikationen,
– Lebenslauf
– Lichtbild (Foto wird zur Veröffentlichung verwendet) und alle Kontaktdaten,
– ein Motivationsschreiben, das darlegt, welchen Hintergrund die Bewerbung hat und auch Vorschläge für mögliche Veranstaltungen, Aktionen und Events während des Aufenthalts enthält (maximal zwei DIN A 4-Seiten).
 
Die Unterlagen können sowohl postalisch als auch per E-Mail eingesandt werden.
Einsendeschluss ist der 28. September 2022 (es gilt das Datum des Poststempels).
 
Anschrift für Einsendungen und Kontaktadresse:
Stadtbibliothek Mannheim,
Stichwort: Feuergriffel
Bettina Harling
N 3, 4
68161 Mannheim
 
E-Mail: stadtbibliothek.paedagogik@mannheim.de / Telefon: 0621 293-8912
 
Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury, bestehend aus:
•Jürgen Boos, Frankfurter Buchmesse
•Prof. Dr. Thomas Wortmann, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Mannheim
•Dr. Albrecht Plewnia, Institut für Deutsche Sprache
•Ulrike Stöck, Junges Nationaltheater Mannheim
•Eva Baumgartner, Journalistin
•Susan Zerwinsky, Goethe-Institut Mannheim
•Andreas Klein, jugendliches Jurymitglied.
 
Die Bekanntgabe der Gewinnerin oder des Gewinners erfolgt voraussichtlich im Dezember 2022. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
 
Dieses einmalige Projekt kann nur durch Sponsoren ermöglicht werden. Preis und Stipendium werden von verschiedenen Organisationen gemeinsam finanziert. Von Anfang an als Sponsoren dabei sind der Förderkreis Stadtbibliothek Mannheim e.V. und das Kulturzentrum Alte Feuerwache. Die Feuerwache stellt die Turmwohnung mit Blick über die Stadt zur Verfügung. Seit 2014 gehört die GBG Mannheim zu den Unterstützern und zum zweiten Mal dabei sind die „Karin und Carl-Heinrich-Esser-Stiftung“.
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Nominierungen für den 9. Mannheimer Feuergriffel

Seit 2006 schreibt die Stadtbibliothek Mannheim alle zwei Jahre ein Stadtschreiber-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur aus. Die siebenköpfige Expertenjury hat getagt und in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus 30 Bewerbungen eine Autorin und zwei Autoren für 2023 nominiert. Entscheidend waren dabei sowohl die Buchidee, die Qualität der Texte als auch die Ideen für den Aufenthalt. Denn die Stadtschreiber*innen arbeiten nicht nur im Turm der Alten Feuerwache, sondern tauschen sich in zahlreichen Veranstaltungen mit ihrer Zielgruppe aus. Dies ist auch für den dreimonatigen Aufenthalt 2023 geplant, in der Stadtbibliothek und auf dem Gelände der Bundesgartenschau.

Zu den Nominierten gehört die Theaterautorin Katja Hensel, die sich mit der Idee zur „Stadt der Kinder“ beworben hat, einem Kinderroman über Kinder, die beschließen eine eigene Stadt zu gründen. Die Jury überzeugte die hochmoralische Perspektive der Kinder auf die Erwachsenenwelt und der pointierte Schreibstil. Ebenfalls um einen Theaterautor handelt es sich bei Henner Kallmeyer, dessen Jugendroman-Idee den Titel „Mein Sommer am Volksempfänger“ trägt. Die kühne Idee einer Aufarbeitung des Nationalsozialismus über einen Rollentausch zu gestalten, hat die Jury ebenso überzeugt wie der stilistisch ausgefeilte Text. Und Jan Wehn, ein Journalist und Sachbuchautor, überzeugte mit der Idee zum Kinderroman „Fynn, Juna, Oma Gerda und die popelbetriebene Zeitmaschine“. Der Text versucht über das Motiv der Zeitmaschine das Thema Demenz für Kinder verständlich zu machen. Und der Aspekt mit der Zeitmaschine nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft zu reisen, bietet aus Sicht der Jury viel Potential.
Bis Anfang nächsten Jahres müssen sich nun alle noch gedulden, denn erst dann wird bekannt gegeben, wer zwischen April und Juli nach Mannheim kommt.

Ermöglicht wird das Stipendium von mehreren Unterstützern, dazu gehören seit vielen Jahren die GBG Mannheim und der Förderkreis Stadtbibliothek Mannheim e.V. Bereits zum zweiten Mal ist die Karin und Carl-Heinz Esser Stiftung dabei und seit der ersten Ausschreibung stellt das Kulturzentrum Alte Feuerwache die außergewöhnliche Wohnung im Turm zur Verfügung.

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Buch von Julia Willmann für Paul Maar-Preis nominiert

Das erste Kinderbuch „Rascha und die Tür zum Himmel“ unserer „Feuergriffel“-Preisträgerin Julia Willmann wurde für den diesjährigen KORBINIAN – Paul Maar Preis für junge Talente nominiert! Wir freuen uns riesig, gratulieren und drücken die Daumen. Die Preisverleihung erfolgt am 15. September, ausführliche Information zum Preis und allen Nominierten gibt es hier: https://www.akademie-kjl.de/preise-auszeichnungen/paul-maar-preis/#fuenf_autorinnen_fuer_paul_maar-preis_korbinian_2022_nominiert_foto_akademie

Aus der Jurybegründung: „Selten wurde so leise, sensibel in einem Kinderbuch über das Altern erzählt.“

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Neuer Jugendroman von Tania Witte

„Einfach nur Paul“ – so heißt das neue Buch, welches am 14.10.2022 erscheint. Der Arena Verlag schreibt dazu:

Ein bewegender Coming-of-Age-Roman über Sehnsüchte, Identität und Toleranz. Und die großen Fragen des Heranwachsens: wer bin ich und was sehen die andern in mir?

In Pauls Leben läuft alles schief: Er liebt ein Mädchen, das er nicht bekommen kann, ist Frontmann einer Band, in der alle besser singen als er selbst und jedes Gespräch mit seinem Vater endet in einer Brüllorgie. Als er dann auch noch erfährt, dass er nicht der biologische Sohn seiner Eltern ist, scheint das Leben am Höhepunkt von „kompliziert“ angekommen. Allerdings ahnt er da noch nicht, was die Suche nach seiner Mutter aufdecken wird … und dass die Erfüllung seiner Sehnsucht nicht der einzige Weg zum Glück ist.

Die preisgekrönte Autorin Tania Witte schreibt authentisch und ehrlich mit viel Einfühlungsvermögen und Humor über die wichtigste Frage im Leben: wer bin ich?

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Das Private ist politisch – Storytelling-Wettbewerb

Unter dem Motto „Das Private ist politisch“ richtet die Bildungsstätte Anne Frank einen Storytelling-Wettbewerb aus. Dieser richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 29 Jahre, die sich kreativ in Form eines Audiobeitrags mit dem Thema beschäftigen.

Zu gewinnen gibt es mehrere Sachpreise in drei Alterskategorien. Ob Tagebucheintrag, Gedicht, Kurzgeschichte, Mini-Podcast oder Sprachnachricht – eingereicht werden sollen die Beiträge als Audio-Datei (max. Länge: 2 min). Einreichfrist: 17. April 2022

Mehr Infos gibt es hier: https://www.bs-anne-frank.de/kunstwettbewerb

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Cyber Storys – KI-Kurzgeschichtenwettbewerb

Cyber Storys ist ein KI-Kurzgeschichtenwettbewerb für Schüler*innen, die mit ihren Ideen und Visionen neue Impulse für die zukünftige Forschung der künstlichen Intelligenz (KI) liefern. Soll ein Roboter Kinderzimmer aufräumen? Darf ein Computer entscheiden, auf welche Schule Schüler*innen gehen sollen? Wie stellen sich junge Menschen ihr Leben mit künstlicher Intelligenz vor?

Eine Jury entscheidet dann, welche Texte gewonnen haben. Die Kriterien und Preiskategorien werden noch veröffentlicht. Die Preise verleiht Cyber Valley am Stuttgarter Wissenschaftsfestival im Sommer 2022. Teilnehmen können sowohl einzelne Schüler*innen als auch Klassenverbände aus Baden-Württemberg.

Der Wettbewerb richtet sich an Schüler*innen ab der 7. Klasse und ist offen für alle Schularten, insbesondere auch für Berufsschulen. Die meisten Veranstaltungen, wie Schreibwerkstätten und Lesungen, finden in der Region Stuttgart/Tübingen statt. Die Ideen aus den Geschichten werden an KI-Forschende weitergegeben, um Zukunft aktiv mitzugestalten. Einreichfrist: 3. Juni 2022

Mehr Infos gibt es hier: https://www.cyber-valley.de/de/cyber-storys

Begleitend gibt es einen E-Learning-Kurs, Material- und Begleitheft sowie Medienempfehlungen.

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Young Storyteller Award 2022

Der erste Young Storyteller Award 2021 hat alle Erwartungen übertroffen und sich gleich zum größten Nachwuchswettbewerb für Schreiber:innen und Storyteller im deutschsprachigen Raum entwickelt. Gemeinsam gehen jetzt story.one, THALIA, DIE LITERARISCHE WELT und SchoolFox in die nächste Runde – mit tollen Preisgeldern und Regeln, die garantiert für noch mehr Spannung sorgen werden.

Der Wettbewerb hat zum Ziel, junge Schreib- und Storytelling-Talente aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu entdecken.

So funktioniert die Teilnahme

Teilnehmen können alle, die zum Start 35 Jahre und jünger sind. Bis 31. August soll auf www.story.one ein Buch aus kurzen Geschichten/Texten/Szenen, keine länger als 2.500 Zeichen (exkl. Leerzeichen), geschrieben werden. Themen und Genres sind frei wählbar – ob Real Life, Fiction oder Sachbuch, Mehrteiler, Szenen oder Einzelgeschichten, Prosa oder Poetry – alles ist möglich, und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Texte dürfen nur noch in keinem anderen Buch veröffentlicht worden sein.

Im nächsten Schritt sind die Autor:innen aufgerufen, aus ihren 12-17 Geschichten/Texten/ Szenen ihr Buch selbst zu gestalten, ein Cover zu wählen und optional Geschichten zu bebildern. Auch wenn der Text am wichtigsten ist, die Jury bewertet das Gesamtwerk. Der Buchupload bis spätestens 31.8.2022 besiegelt die Teilnahme am YSA22. Die Erstellung des Buches ist komplett kostenlos, jede:r Teilnehmer:in bekommt ein kostenloses Belegexemplar des Buches (mit ISBN) zugeschickt und wird an den Verkaufserlösen beteiligt.

Fotocredits: Adrian Almasan, story.one

Besonderes Gewicht erhält der Wettbewerb in diesem Jahr durch die Partnerschaft mit der Literarischen Welt, die einmal monatlich als Beilage in WELT AM SONNTAG erscheint. Mit an Bord ist heuer auch die zum Unicorn GoStudent gehörende Kommunikationsplattform SchoolFox, die Schüler, Eltern und Lehrer verbindet. „Ich sehe großes kreatives Potential bei Jugendlichen. Die Kids sollen aktiv werden und zeigen, was sie können!“ zeigt sich Julian Breitenecker, der Geschäftsführer von SchoolFox, begeistert.

Wie entscheidet die Jury

„Gut schreiben ist Voraussetzung, aber zu wenig um den Young Storyteller Award 2022 zu gewinnen. Es geht um die gesamte Buchidee“, erklärt Hannes Steiner, Gründer von story.one. „Wir suchen eine neue Generation von Autor:innen, die ihre Idee auch überzeugend umsetzen und vertreten können“, so Steiner weiter. Jede einzelne Einreichung wird zuerst sorgfältig von einer großen Fachjury gelesen, die am Ende eine Longlist von 20 Büchern erstellt. Dann beginnt die Arbeit der Endjury rund um Literaturagent Marcel Hartges. Gemeinsam mit Dr. Mara Delius (Literarische Welt), Claudia Schmidt (Thalia), Hannes Steiner (story.one), Andreas Rainer (Wiener Alltagspoet) und Mia Eidlhuber (Der Standard) nominiert er am 5.10. die 10 Finalist*innen, die beim großen Finale am 14.10. in Wien um die Wette lesen.

Story Slam und Preisverleihung

Fotocredits: Adrian Almasan, story.one
Fotocredits: Adrian Almasan, story.one

Beim Story Slam am 14.10.2022 in der Thalia Buchhandlung, Mariahilferstraße 99, haben die Finalist:innen die Gelegenheit, ihre Bücher und sich selbst als Autor:innen zu präsentieren. Auch diese Live-Performance fließt in die endgültige Jury-Bewertung mit ein – diese gibt noch am Abend die Gewinner:in des Young Story Teller Award bekannt. „Der Abschlussabend des ersten Young Story Teller Awards 2021 war ein Riesenerfolg,“ schwärmt Andrea Mikkhaeel, Marketingleiterin bei Thalia, „daran möchten wir in unserem dann neu gestalteten Flagshipstore, anknüpfen und mit den Finalistinnen ihre Erfolge feiern.“

Als Preise winken Preisgelder in Höhe von €10.000 für die Gewinner:innen und die Promotion des Gewinnerbuches durch Thalia. Außerdem werden die Bücher aller Autor:innen, die es auf die Longlist geschafft haben, den drei führenden Literaturagenturen im deutschsprachigen Raum vorgestellt und in den Thalia-Megastores geführt.

Quelle und weitere Infos: www.story.one

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Neuer Jugendroman von Tobias Steinfeld

Tobias Steinfeld war 2015, also vor 7 Jahren, als Kinder- und Jugendstadtschreiber zu Gast in Mannheim. Am 18. März erscheint sein drittes Jugendbuch „Tupac is back“ im Thienemann Verlag. Ein Jugendroman über Rap, Freundschaft und soziale Ungleichheit. Mehr Informationen gibt es auf der Verlagsseite: https://www.thienemann-esslinger.de/produkt/buecher-des-autoren/tupac-is-back-isbn-978-3-522-20283-1

Wir freuen uns, dass Mannheim und der „Feuergriffel“ eine kleine Station auf dem Weg zum erfolgreichen Jugendbuchautor waren.

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Lyrix – Bundeswettbewerb für junge Lyrik

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lyrix als Wettbewerb gibt es schon seit 2008 — lyrix als Verein ist relativ neu. Seit der ersten Förderung durch das Bundesbildungsministerium vor mittlerweile zehn Jahren ist lyrix immer weiter gewachsen und hat sich als Nachwuchswettbewerb für junge Lyrik bundesweit etabliert. 2013 wurde das Projekt zum Bundeswettbewerb ernannt. Die größere Reichweite erforderte auch eine andere Organisationsform und so wurde im Herbst 2015 den gemeinnützigen Verein lyrix e.V. gegründet, dessen erstes Ziel die Ausrichtung des Bundeswettbewerbs lyrix ist. Gefördert werden Nachwuchslyriker*innen und Jugendlichen wird aktuelle Lyrik als eigene Ausdrucksform vermittelt: in Schreibwerkstätten, auf Veranstaltungen und Lesungen, in Materialien für den Schulunterricht und im Austausch mit der jungen Lyrikszene.
Der Bundeswettbewerb für junge Lyrik steht 2022 unter dem Oberthema „Verwandlung“. Dazu passend gibt es jeden Monat einen neuen Schreibimpuls, zu dem 10- bis 14-Jährige und 15- bis 20-Jährige online ihre Beiträge einreichen können. Am Ende werden 24 Jahresgewinnerinnen und -gewinner auf eine literarische Reise nach Berlin eingeladen.
Mehr Infos gibt es hier: https://www.bundeswettbewerb-lyrix.de/wettbewerb

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Ausschreibung Literaturpreis „Aufstieg durch Bildung“ 2023

Die noon Foundation, Mannheim, lobt den Literaturpreis „Aufstieg durch Bildung“ zum dritten Mal aus.
„Aufstieg durch Bildung“ ist eine komplexe, vielschichtige Thematik jenseits geradliniger Aufsteiger-Erfolgsgeschichten. Erfolge wie Misserfolge, Verluste und Errungenschaften, Konflikte und Akzeptanz, Ansehen und Verachtung, Träume und Ängste, Zuversicht und Zweifel, Talent und Unvermögen, Unterstützung und Hindernisse, Zufall und Streben, Fremdheit und Vertrautheit, Revolte und Anpassung stehen oft nebeneinander. Da im Freundeskreis und in der Öffentlichkeit nur selten über Herkunft (u.a. soziale Schicht, Bildung der Eltern, Migrationserfahrung der Familie) gesprochen wird und sich wenig Literatur dieses „Aufsteiger“-Themas angenommen hat, soll die Behandlung dieser Thematik in einem in deutscher Sprache geschriebenen Prosatext (Erzählung, Roman) zum dritten Mal mit einem Preis ausgezeichnet werden. Der Preis hebt den literarischen Rang des Textes hervor, übersieht jedoch nicht die politische Dimension der Thematik.
Vom Autor eingesandt werden kann ein unveröffentlichtes Manuskript bzw. ein nach dem 15. Juni 2020 erstmals veröffentlichter Text (mindestens 50 Seiten).

Einsendeschluss ist der 15. Juni 2022.
Das Preisgeld beträgt 4.000€.

Alle infos gibt es hier: www.noon-foundation.de/literaturpreis-aufstieg-durch-bildung-2023/
Anfragen und Einsendungen bitte unter: litpreis23@noon-foundation.de

2018 wurde der Text „Der Duft der Bücher“ von Jenny Schon ausgezeichnet

(Dittrich Verlag, 2019)

2021 wurde das Buch „Ein Mann seiner Klasse“ von Christian Baron ausgezeichnet

(Claassen-Verlag 2020; Ullstein TB 2021).

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