Geschichte zum Mitschreiben

Würfel Nr 2

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1 Antwort zu Würfel Nr 2

  1. Julia G., 12 Jahre, Elisabeth Gymnasium sagt:

    Fortsetzung Schnecke, Brief, Schlüssel

    Am nächsten Morgen, als ich erwachte, stelle ich fest, dass einer meiner beiden afrikanischen Riesenschnecken, Theobald, fehlte. Anscheinend hatte ich gestern Abend das Terrarium nicht richtig geschlossen. Auf meinem Teppichboden erblicke ich viele Schleimspuren. „Wenn Mama das wieder sieht, wird sie wieder mit mir schimpfen.“ Die Schnecke ist weder unter meinem Bett, noch hinter den Vorhängen. Auch nicht in meiner Schublade, die offen steht. „Sie kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben“, geht es mir durch den Kopf. Sogar auf meinem Schreibtisch finde ich Schleimspurenn. Oh Schreck, sie ist sogar mehrfach über den Brief gekrochen, den ich meiner Brieffreundin in Wuhan schicken wollte! Das Kuvert werde ich neu beschriften müssen und die Briefmarke werde ich im Wasserbad vorsichtig ablösen müssen. „Nichts als Ärger und das so früh am Morgen!“ Entmutigt lasse ich mich auf meinen Drehstuhl plumsen. Ich bin verzweifelt. So eine Schnecke ist sehr teuer und schwer zu bekommen und auserdem hänge ich sehr an ihr. Mit dem Stuhl drehe ich mich zur Wand umd sehe mich, zwischen zahlreichen Schleimspuren, in meinem großen Wandspiegel an. „Doch was ist das?“, frage ich mich. Ganz oben erblicke ich doch tatsächlich mein geliebtes Haustier. Es schläft. Kein Wunder! So wie es hier aussieht, war Theobald die ganze Nacht unterwegs. Ich stelle mich auf den Drehstuhl und hole die Riesenschnecke vorsichtig herunter. „Na, du Ausreiser“, begrüße ich sie glücklich. Vor Freude gebe ich ihr einen Kuss auf ihr braunes Schneckenhaus. Anschließend bringe ich sie in Ihr Terrarium zurück. So, das wäre geschafft. Jetzt kann ich nach unten gehen und frühstücken.

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